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Diese fünf Fragen bringen Dich wirklich weiter. In dieser Episode von „Führung ist ein Kinderspiel“ möchte ich mit Dir darüber sprechen, welche fünf Fragen im Sinne von „Journalling“ Dich in Deinem Leben wirklich weiterbringen.

Willkommen zu „Führung ist ein Kinderspiel“, der Podcast für Väter in Führungspositionen. Hier bespreche ich mit Dir Tipps und Strategien, wie Du als Führungskraft und Vater abends keine beruflichen Aufgaben unerledigt hast, so dass Du pünktlich zum Abendbrot zu Hause bei Deiner Familie bist. Ich helfe Dir, zufrieden mit Deinem Leben zu sein, ohne Angst haben zu müssen, auf dem Sterbebett etwas zu bereuen.

Hallo und herzlich willkommen, hier ist Stefan Mantel von stefanmantel.com. Ich freue mich, dass Du auch dieses Mal wieder eingeschaltet hast. Heute möchte ich Dir fünf Fragen an die Hand geben, die es Dir ermöglichen, im Sinne von „Journaling“ auf Deinen Tag zurückzublicken. Ich weiß nicht, ob Du das Wort „Journaling“ schon einmal gehört hast, vermutlich ist das so, und der Sinn des Journalings besteht darin, nochmal fokussiert in eine bestimmte Richtung blickend auf Deinen Tag zu schauen, um zu gucken, was heute so passiert ist, um das mal ganz platt zu sagen. Häufig wird als Frage genannt, die es zu beantworten gilt: Wofür bist Du heute dankbar? Es gibt Untersuchungen, dass das tatsächlich etwas mit Dir macht, wenn Du es regelmäßig tust. Der Gedanke dahinter ist, schreibe drei Dinge auf, für die Du dankbar bist, und Du wirst mit Deinem Leben deutlich zufriedener sein. Wofür bist Du dankbar?“, das ist eine richtig gute Frage, und das ist auch eine der fünf Fragen, die ich Dir gleich an die Hand geben möchte. Aber das Ganze ist aus meiner Sicht mit nur einer Frage etwas zu kurz gegriffen.

Bevor wir ins Thema reingehen, habe ich aber noch etwas ganz Besonderes für Dich als Podcasthörer. Wenn ich mich mit Führungskräften unterhalte, dann bin ich immer wieder darüber erstaunt, wie viele E-Mails sie jeden Tag bekommen und dass sie das als völlig normal erleben. Vielleicht kennst Du das auch, Du führst Mitarbeiter, die bei Problemen lieber schnell eine Mail an Dich schicken als selbst über mögliche Lösungen nachzudenken. Oder Du hast Mitarbeiter, die Dich immer wieder ungefragt ins CC: setzen. Warum das nicht nur zeitraubend und nervig, sondern aus Führungssicht sogar brandgefährlich ist, das erläutere ich Dir. Und nicht nur das, ich habe zwölf E-Mail-Vorlagen genau für diese Situationen. Und das Beste: Das Ganze ist absolut kostenlos für Dich. Gehe jetzt auf www.stefanmantel.com/mail und lade Dir die E-Mail-Vorlagen gratis herunter.

Nun gehen wir ins Thema. Ich möchte mich aber nicht mit fremden Federn schmücken. Diese fünf Fragen stammen nicht von mir, sondern von Dirk Eilert, von dem ich sie kennengelernt habe. Die erste Frage hatte ich Dir bereits genannt, es war die Frage, „wofür bist du heute dankbar?“ Beantworte Dir diese Frage am Abend und überlege Dir eine Sache, für die Du dankbar bist. Wir sind dankbar für Dinge, die uns widerfahren sind, die wir erfahren durften und auf die wir keinen Einfluss hatten. Das ist das Wichtige. Mit dieser Frage wird unser Bedürfnis nach Harmonie und Geborgenheit angetriggert. Untersuchungen zeigen, dass Menschen, die sich diese Frage regelmäßig stellen und die sich vor allen Dingen die Antwort aufschreiben, das ist wichtig, dass die nach relativ kurzer Zeit zufriedener mit ihrem Leben sind. Das war Frage 1: Wofür bist Du dankbar?

Frage 2: Was hast Du heute erreicht, worauf Du stolz bist? Da geht es um ein anderes Motiv, nämlich um Durchsetzung, Einfluss, Macht. Auf was von dem, das Du heute erreicht hast, bist du stolz? Wichtig ist mir die Betonung auf „was Du erreicht hast“. „Ich bin stolz, ein Deutscher zu sein“, das ist damit nicht gemeint, sondern was hast Du heute getan und erreicht, auf das Du stolz bist? Das geht in eine völlig andere Richtung als die Dankbarkeit, das merkst Du sicherlich.

Die dritte Frage: Was hast Du heute gelernt? Und auch das geht wieder in eine völlig andere Richtung. Und es ist total spannend, mit einem solchen Blickwinkel durch den Tag zu laufen. Was lerne ich heute? Das Tolle an dieser Frage ist, dass Du selbst schwierige Situationen, die Du sonst als negativ erlebst, als mögliche Lernerfahrungen ablegst. Und damit verändert sich Dein Blickwinkel total. Was hast Du heute gelernt?

Und die vierte Frage lautet, „worüber hast Du Dich heute gefreut?“ Da geht es um die Leichtigkeit, um die Inspiration im Leben, also nochmal eine völlig andere Richtung, unabhängig davon, stolz zu sein, dankbar zu sein, gelernt zu haben, worüber hast Du Dich heute gefreut? Ich glaube, gerade diese Frage kommt häufig zu kurz in unserem Leben. Gerade wenn man gestresst ist, zu Hause, das Kind krank, Stress mit der Partnerin, auf Arbeit läuft es auch nicht so gut, und wir vergessen, dass es auch an solchen Tagen oder in solchen Wochen Momente der Freude gibt. Und wenn Du Dir am Abend diese Frage stellst, dann fokussierst Du Dich wieder auf diese Momente, die es in 99 Prozent aller Fälle wirklich an diesem Tag gegeben hat.

Und die fünfte Frage, die finde ich besonders spannend, und zwar: Wem hast Du heute eine Freude gemacht? Das Ganze nochmal umgedreht. Wem hast Du heute eine Freude gemacht? Dahinter steckt der Gedanke, wenn wir anderen eine Freude machen, anderen etwas geben, dann geht es uns auch besser. Wem hast Du heute eine Freude gemacht?

Ich hatte es am Anfang bereits kurz erwähnt, dieses „Journaling“ oder sich zu beschäftigen im Rückblick auf den Tag funktioniert, und das ist wissenschaftlich erwiesen, sehr viel besser, wenn Du es schriftlich machst und nicht nur eben mal darüber nachdenkst. Besorge Dir eine kleine Kladde oder ein kleines Buch, wenn Du es nicht sowieso schon hast, und stell Dir die nächsten vierzehn Tage oder drei Wochen jeden Abend diese fünf Fragen.

1. Wofür bin ich heute dankbar?

2. Was habe ich heute erreicht, worauf ich stolz bin?

3. Was habe ich heute gelernt?

4. Worüber habe ich mich heute gefreut?

5. Wem habe ich heute eine Freude gemacht?

Wenn du das machst, dann würde ich mich total freuen, wenn Du in den Kommentaren Deine Erfahrungen teilst oder Dich mit mir auf Facebook connectest und mir dort Deine Erfahrungen mitteilst. Darauf wäre ich total gespannt, denn ich habe bisher wirklich nur positive Rückmeldungen bekommen von den Leuten, die sich mit diesen Fragen beschäftigen.

Jetzt kannst Du sagen, „so viel Zeit habe ich gar nicht“. Es dauert am Anfang vielleicht ein bisschen länger, vielleicht sieben Minuten, aber wenn Du erst einmal drin bist, dann kriegst Du es in drei Minuten, maximal vier Minuten jeden Abend hin. Und ich sage mal so, vier Minuten jeden Tag investiert, dafür, dass Du einen richtigen Mehrwert hast, das ist doch ein guter Deal. Oder?

Okay, in diesem Sinne wünsche ich Dir ganz viel Spaß mit diesen fünf Fragen und eine ganz, ganz tolle Woche. Wir hören uns am nächsten Montag wieder. Dir bis dahin eine jute Zeit, Dein Stefan Mantel.

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